Mein erster Einkauf in einem verpackungsfreien Supermarkt

Ich muss zugeben, gestern war ich das erste Mal in einem verpackungsfreien Supermarkt. Ich wollte einmal testen ob man tatsächlich einen Einkauf komplett ohne Plastik durchführen kann.

Wie funktioniert ein verpackungsfreier Supermarkt?

Stell dir vor, du trittst durch die Ladentür. In der Hand hältst du einen Jutebeutel, gefüllt mit leeren Dosen.
Das erste was du siehst, ist ein Wand an der viele große Behälter hängen. In jedem Behälter befindet sich etwas Essbares, Mehl, Zucker, Bohnen, Nudeln, Müsli. An jedem Behälter befindet sich ein kleines Schäufelchen mit dem du den Inhalt herausnehmen kannst.
Jetzt befüllst du deine mitgebrachten Dosen mit den Lebensmitteln die du brauchst.


Das Gewicht deiner mitgebrachten Dosen, wird vorher im Geschäft festgestellt und später beim Wiegen abgezogen.
Solltest du keine Dosen dabei haben, es gibt auch jede Menge Papiertüten die du verwenden kannst.

Du gehst ein Stückchen weiter und entdeckst die Drogerieabteilung. Hier findest du Haarseife, Tempos, Zahnbürsten und sogar Toilettenpapier. Mal ganz ehrlich, es ist wirklich mega schwer Toilettenpapier ohne Plastik einzukaufen! Hier ist mir das zum ersten Mal gelungen.

Zum Schuss gehst du zur Kasse. Ein wirklich mega freundlicher Verkäuferin wiegt alles ab. Du packst deine Dosen wieder ein und bezahlst.

Mein Fazit zu dem verpackungsfreien Supermarkt

Die Vorteile:

Der Einkauf gelingt tatsächlich ganz ohne Plastik!  Und du kannst tatsächlich nur soviel kaufen wie du brauchst. Das heißt, brauchst du nur 150g Mandemehl und keine 500g, kannst du die 150g direkt abwiegen. So hast du keine unnötigen Lebensmittel Zuhause stehen.

Der Vorteil an den kleinen Läden ist auch, dass sie alle Drogerieartikel im Sortiment haben, die du brauchst. Zahnpasta, Haarseife, Klopapier, Zahnbürsten und so weiter.

Während des Einkaufs fühlt man sich ein wenig in die Kindheit zurück versetzt. Die Bonbons holt man mit einer kleinen Zange aus dem Glas und packt sie in Papiertüte.


Es braucht allerdings ein wenig Übung:

Der Einkauf ohne Plastik muss auf jeden Fall zuerst geübt und mehr geplant werden als der Einkauf in einem normalen Supermarkt. Zum Beispiel musst du dir vorher überlegen, wie viele Dosen oder Papiertüten du brauchen wirst.

Wenn man sich genügend eigene Dosen mitbringt, dann ist der Einkauf wirklich komplett ohne Verpackung machbar. Dafür muss man allerdings für jedes Lebensmittel das man kaufen möchte ein Gefäß dabei haben. Wenn man Mehl, Haferflocken, verschiedene Öle und vielleicht noch Cornflakes kaufen möchte, dann sind das ziemlich viele Gefäße.

Die meisten verpackungsfreien Geschäfte sind kleinere Läden und bieten Lebensmittel an die sich länger halten. Also Getränke, Mehl, Cornflakes, Bonbons u.ä. . Frische Dinge wie Joghurt, Käse, Wurst findet man dort eher selten. Man muss also auf jeden Fall noch an einer anderen Stelle einkaufen.

Wo findest du verpackungsfreie Supermärkte?

Mittlerweile gibt es diese in jeder größeren Stadt. Google einfach mal nach „Einkaufen ohne Plastik Köln“ oder „Verpackungsfreier Supermarkt Köln“.
In Köln findest du dann zum Beispiel Tante Olga oder den Veedelskrämer. Beim Veedelskrämer war ich und die Verkäuferin war wirklich mega lieb. Sie berät dich bei allen Fragen und wünscht dir tatsächlich ganz ehrlich noch einen schönen Tag.

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